Wohnmobilausstattung

und

Testphase

erste Übernachtung - Krickenbecker Seen

     
     
Bis zu unserer geplanten Schwedenreise, im Juni 2011, gibt es einiges am und im Wohnmobil zu erkunden und zu basteln. Wir beginnen mit einer Auflistung der Dinge die wir für unsere Nutzung des Womos benötigen.Dazu zählen technische Geräte, Küchen und Badutensilien, Werkzeug, Reiseapotheke, Putzzeug, Bekleidung, Taschenlampe und Feuerzeug, Nahrungsmittel und vieles mehr.
Als nächstes suchen wir nach Lektüre zum Thema Wohnmobiltechnik und Ausstattung für Anfänger. Aus dem WOMO-Verlag kaufen wir das Buch "allgemeines Wohnmobilhandbuch". Interessant für uns waren unter anderem die Themen über Gasverbrauch, Elektrik, Wintercamping und Stellplatzübersicht.

 

Mit Feuereifer machen wir uns ans Werk, und tragen aus unseren Haushalten zusammen, was wir an brauchbaren Utensilien finden können. Wir verstauen alles im Womo und starten zu einer Übungsfahrt. Jörg fährt das Mobil zum Willicher Kirmesplatz. Hier traut sich Iris hinters Steuer. Zunächst Anfahren, dann Kurven und Rückwärtsfahren üben. Nachdem auch das Fahren durch einen Engpass und Rückwärts um die Kurve gut gelingt ist Iris nicht mehr zu halten. Sie möchte jetzt auf die Straße. Iris fährt durch Willich über die Landstraße auf die Autobahn bis zum Tagebau in Jüchen. Hier entstehen erste Fotos vom Wohnmobil und den stolzen Wohnmobilisten. Auch die Rückfahrt über Neuss bis zum Stellplatz lässt Iris sich nicht nehmen. So hatte Jörg einen wunderbaren und entspannten Tag als Beifahrer.

 

Jetzt haben wir Blut geleckt, als nächtes stand eine komplette Fahrt mit Übernachtung und Abendessen an. Zu diesem Zweck brauchten wir noch weitere Ausrüstung, die es in Bochum bei einem Campingausrüster gab.
Wir streifen um die Regale und mit leuchtenden Augen entdecken wir Geschirr, Gasgrill, Gastoaster, zwei Klappsessel, einen faltbaren Tisch und alles notwendige für die Kasettentoilette. Mit reichlich Beute an der Kasse leert sich das Portemonnaie. Schnell noch eine Gasflasche und Matratzenauflage besorgt, und ein Kurzreiseziel ausgewählt.

Endlich Wochenende, es ist mitte Oktober, die passende Bekleidung wird zusammen gepackt und auf geht's Richtung Nettetal. Wir steuern den gebührenfreien Stellplatz am Hotel Krickbecker Seen an. Es ist ein von Bäumen umgebener asphaltierter Parkplatz für PKW's und Reisemobile am Hotel- Restaurant. Er ist ganzjährig nutzbar und in Seenähe. Als wir eintreffen stehen schon zwei Wohnmobile dort und ein paar PKW's, aber es ist viel Platz und zu dieser Jahreszeit sehr ruhig.
Zunächst unternehmen wir eine Wanderung um den See durch das Naturschutzgebiet.


Mit Einbruch der Dunkelheit sind wir wieder am Wohnmobil und freuen uns auf eine warme Suppe und Heißgetränke. Anschließend taufen wird das Wohnmobil mit Sekt auf den Namen "Viene" und feiern.
In der Nacht beginnt es zu regnen. Wir genießen das prasseln der Regentropfen auf das Womo und kuscheln uns ins gemütliche (1,60 m x 2,00 m) Bett. Auch am nächsten Tag regnet es und wir lassen uns mit dem Frühstück Zeit. Der Toaster wird eingeweiht und funktioniert zu unserer Freude prächtig. Obwohl das Womo "nur" eine Länge von 5,99 hat ist der Innenraum sehr großzügig und luftig. Wir fühlen uns in keinster Weise beengt. Wir sind sehr zufrieden mit "Viene". Irgendwann im laufe des Tages machen wir uns auf den Heimweg. Am liebsten würden wir uns auf eine lange Reise begeben, aber die Arbeit ruft. Außerdem gibt es noch ein paar Dinge die wir am Wohnmobil nach unseren persönlichen Vorstellungen ergänzen möchten.
Nach und nach komplettiert sich unser rollendes Heim. Jörg baut einen Wechselrichter ein und überprüft die Kabelverbindungen.
Dabei stehen ihm die Haare zu Berge. Nein, nein, keine Angst er stand nicht unter Strom, aber was er zu sehen bekam war haarsträubend. Man konnte genau erkennen was ursprünglich fachmännisch von der Firma Hehn eingebaut wurde und was ein Hobbybastler installiert hat. Iris kümmert sich um die Innendeko sprich Gardinen, Kissen, Tischsets und eine pracktische Utensilienwandtasche. Sie montiert einen Feuerlöscher und spachtelt Löcher die der Hobbybastler hinterlassen hat zu.

Jörg installiert einen Ventilator an der Entlüftungsklappe hinter dem Kühlschrank, so daß bei warmen Temperaturen eine bessere Kühlleistung erzielt wird. Im gesamten Innenraum kommen LED's zum Einsatz. Am Amaturenbrett wird eine flexible Leselampe mit einer von Jörg geformten Halterung montiert.

Ein Ausflug zu Globetrotter in Köln folgt. Iris steuert auf die Multitools zu und Jörg begeistert sich in der Abteilung für Äxte, Klappspaten und Feuerschalen. Leatherman, Fiskas und Co. landen im Einkaufskorb und werden Bestandteil unserer Ausrüstung. Der Schwedenurlaub kann kommen.


 

Ach ja, Kurt hält Einzug. Er ist unser Maskottchen, ein Elch aus Holz in einer Werkstatt von Menschen mit Handicap gebastelt.
     
     
     
     
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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