Dresden und sächsische Schweiz

Dom und Platz der Semperoper

"Skyline" Dresden

Frauenkirche

     
Eine Woche Urlaub im Februar nutzen wir für einen Kurztrip nach Sachsen. Unser erster Anfahrtspunkt ist die Stadt Dresden.
Zunächst schauen wir uns den Wohnmobilstellplatz Sachsenplatz an. Er ist sehr groß aber ungepflegt und von Plattenbauten umgeben. Jörg erinnert es an einen Bauplatz. Dort stehen einige Bagger und der Boden ist mit Schlammlöchern übersät.
Schnell halten wir nach einem anderen Stellplatz Ausschau und finden ihn Nahe der Augustusbrücke.
Hier gibt es eine Ver- und Entsorgungsstation und einen wunderbaren Blick über die Elbe auf die Dresdener Altstadt. Nachts ist das traumhafte Panorama beleuchtet.

Stellplatz mit Blick auf das Altstadtufer

nächtlicher Blick auf die beleuchtete Altstadt

     

Semperoper

Zwinger

Zwinger

     

Semperoper

Frauenkirche

Ständehaus

 

   

Dom

Fürstenzug

 

     

 

 

Die Basteibrücke
Als nächstes fahren wir in die sächsische Schweiz auch als Elbsandsteingebirge bekannt.
Dort begeben wir uns auf einen Rundwanderweg der unter anderem über die Basteibrücke führt. Wir genießen die großartige Aussicht und die märchenhafte Landschaft. Wir blicken auf bizarre Sandsteinfelsen, poröse Felstürme, Tafelberge, Riffe, Kletterwände und in das Elbtal.
Im weiteren Verlauf führt uns der Weg zur Felsenbühne. Der Zugang zur Bühne ist wegen Glatteis gesperrt. Unser nächster Anlaufpunkt sind die Schwedenlöcher. Aber hier müssen wir an einem steilen mit Treppen versehenen Waldweg umdrehen. Leider ist der Weg so vereist das wir keinen Halt finden und uns auf einen anderen Rückweg zum Parkplatz begeben. Inzwischen hat Schneefall eingesetzt. Große Schneeflocken bedecken schnell die ganze Landschaft. Durch die einsame Stille des frisch verschneiten Winterwaldes zu wandern ist ein Naturerlebnis. Die Ruhe genießen zu dürfen ist Balsam für die Seele.
     

eine beeindruckende Landschaft, die einen besonders im Winter und Herbst in ihren Bann zieht. An einigen Stellen fallen die Felsen bis zu 200m senkrecht in die Tiefe.

     
     
Festung Königstein

Die Festung Königstein ist eine der größten Bergfestungen in Europa.
http://www.festung-koenigstein.de/index.php/index.html
Das bizarre und mächtige Gemäuer ist ebenso beeindruckend, wie der grandiose Ausblick auf die malerische Umgebung.
Wer sie umwandern möchte, wird ca. 2 km gehen müssen. Bei gutem Wetter ist ein Besuch absolut lohnenswert.

Auch im Winter ist diese Festung sehr interessant, weniger Touristen, und bei kaltem klaren Wetter eine große und weite Aussicht.

Die Festung ist auf einem Tafelberg errichtet, die Sandsteintürme wurden als natürliches Fundament benutzt.

Das 9,5 Hektar große Felsplateau erhebt sich 240 Meter über die Elbe und zeugt mit über 50 teilweise 400 Jahre alten Bauten vom militärischen und zivilen Leben auf der Festung. Der Wallgang der Festung ist 1.800 Meter lang und hat bis zu 42 Meter hohe Mauern und Sandstein-Steilwände. Im Zentrum der Anlage befindet sich der mit 152,5 Meter tiefste Brunnen Sachsens und zweittiefste Brunnen Europas.

Wappen
 
Eingangsbereich
     
großartiger Ausblick
Die Festung stützt sich auf den natürlichen Sandsteintürmen
weites Schußfeld
     
 
Felsen und Mauerwerk ergänzen sich
 
     
     

sehr schick ...

gemeint ist der kleine seitliche Turm
<-----

     

natürlich hatten wir auch viel Spaß bei der Besichtigung, insgesammt hinterläßt die Festung aber einen etwas bedrohlichen Eindruck.

Alles ist sehr militärisch und auch etwas nüchtern und trostlos, so wurde diese Belustigung aufgestellt.

Die folgenden drei Bilder zeigen den Eingang, Durchgang und anschließenden Aufgang zur Festung.

zweites Eingangstor mit steiler Rampe
steiler glatter Durchgang unter den Häusern, mit Verteiligungsanlagen (Fallgitter und Deckenlöcher aus denen brennendes Pech die Eindringlinge wärmstens begrüßte)
anschließender ebenso steiler Aufgang zum Festungshof mit Soldatenunterkünften